30. Mai 2026 19.30 Uhr „Christlich-Jüdische Fantasien“

Trio SeRaMonica

Serafina Jaffé

Serafina Jaffé wurde in Berlin geboren und entdeckte bereits im frühen Kindesalter ihre Liebe zur Musik. Im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Cellospiel, bevor sie mit zwölf Jahren bei Susanne Heutling das Harfenspiel erlernte. Bereits zwei Jahre später trat sie als Harfenistin auf großer Bühne auf, als sie das Konzert von G. F. Händel mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter der Leitung von Howard Griffiths spielte. Als Solistin interpretierte sie seither Werke wie die Tänze von C. Debussy für Harfe und Orchester, das Konzert für Flöte, Harfe und Orchester von W. A. Mozart sowie die Harfenkonzerte von R. Glière und F.-A. Boieldieu. Im Mai 2020 wurde Serafina von der Kunstuniversität Graz ausgewählt, das Konzert für Flöte, Harfe und Orchester von W. A. Mozart für eine CD-Produktion aufzunehmen.

Ihre musikalische Ausbildung führte Serafina Jaffé zu namhaften Lehrenden. Nachdem sie Unterricht bei Susanne Heutling und Maria-Chiara Raggi nahm, begann sie zuerst als Jungstudentin und schließlich als Vollstudentin bei Margit-Anna Süß an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz zu studieren, wo sie ihren Bachelor mit Auszeichnung abschloss. Zuletzt studierte sie am renommierten Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris bei Isabelle Moretti und Geneviève Létang. Weitere musikalische Anregungen erhielt sie von Anneleen Lenaerts und Marie-Pierre Langlamet. 

Serafina konnte bei zahlreichen Wettbewerben Erfolge feiern. Sie gewann den 1. Preis sowie zwei Sonderpreise beim internationalen „Glowing Harp“ Wettbewerb in der Ukraine 2021, den 2. Preis beim internationalen „Reinl-Wettbewerb“ 2019 sowie Preise beim renommierten „International Harp Contest in Israel“ und beim „Ineses Galantes Talanti“ Wettbewerb in Lettland. Beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ errang sie den 1. Preis mit Höchstpunktzahl und vier Sonderpreisen.

Derzeit ist Serafina Jaffé Akademistin der Dresdner Staatskapelle an der Semperoper. Als Aushilfe spielte sie bei den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatsoper Stuttgart, dem Tiroler Landestheater Innsbruck, den Grazer Philharmonikern und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder. Ihre musikalische Reise führte sie zudem ins Wiener Jeunesse Orchester und zur Jungen Deutschen Philharmonie.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt in der Kammermusik. Serafina hatte das Privileg, mit herausragenden Musikern wie Friedemann Eichhorn, Benjamin Schmid, Michael Martin Kofler, Vladimir Mendelssohn, Hansjörg Schellenberger und vielen weiteren zusammenzuarbeiten. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in Länder wie Österreich, Frankreich, Italien, die Niederlande, Belgien, und Lettland. Dabei spielte sie u.a. in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, wo sie die Tänze von Debussy aufführte, der Kölner Philharmonie mit dem Konzert von Mozart, der Elbphilharmonie, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Musikverein und dem Wiener Konzerthaus. 

Regelmäßig gibt sie Duo-Konzerte mit ihrem Vater, dem Cellisten Ramón Jaffé. 

Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin des „Kammermusikfest Oberlausitz“ in Sachsen, das im September 2020 erfolgreich debütierte. Foto: Finnegan Godenschweger

Ramón Jaffé

Die Vielfalt verschiedenster Kulturen durchzieht das biographische und daher auch das künstlerische Leben von Ramón Jaffé.
Seine Wiege war das lettische Riga, es folgten für ihn prägende Jahre in Jerusalem, in Deutschland beendete er seine Lehrzeit. Er studierte bei so bekannten Meistern, wie Don Jaffé, Sandor Végh, David Geringas, Boris Pergamenschikow und Daniil Schafran. Unter ihrer Ägide bewältigte Jaffé, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eine Reihe von Wettbewerbsstürmen. Seine daraufhin einsetzende Solistenlaufbahn führte ihn u.a. in die grossen Häuser von Berlin, Wien, Salzburg, Amsterdam, München, St. Petersburg, Köln, Leipzig und London. Dabei konzertierte er mit Orchestern, wie dem RSO Wien, Mozarteumorchester und Camerata Academica Salzburg, dem Bayrischen Rundfunk, St.-Petersburger Philharmonikern, Stuttgarter Kammerorchester, dem DSO und BSO Berlin, um einige zu nennen. Eine Reihe von Werken für Violoncello & Chor führt R. Jaffé mit Chören von Weltformat, wie dem Lettischen Rundfunkkammerchor, dem RIAS-Kammerchor und dem Chor „Latvija“ auf.

Festivals, wie das Schleswig-Holstein Festival, Rheingau-Festival, Wiener Festwochen, Jerusalemer Kammermusikfestival, das Mozartfest Würzburg, Kuhmo Chamber Music Festival, die Expo ‚92 in Sevilla, Schubertiade Roskilde (DK) Musikfest Stuttgart 2011 Emilia Romagna Festival 2012 u.v.a. begrüssten ihn als Gast.

Auch Künstlern anderer Sparten begegnet R. Jaffé. So verband ihn eine freundschaftlich enge Zusammenarbeit mit dem 1997 verstorbenen Flamenco-Gitarristen Pedro Bacan, er konzertierte auch mit dem Jazz-Sänger Bobby McFerrin.Zu seinen aktuellen Partner zählt der aus Sri Lanka stammende Pradeep Ratnayake, er zählt zu den bedeutendsten Virtuosen des indischen Instruments Sitar. Mit seinem Flamenco-Trio ist R. Jaffé Gast vieler bedeutender Festivals und Bühnen.
Als passionierter Kammermusiker ist Jaffé seit geraumer Zeit Mitglied des „Mendelssohn Trio Berlin“.
Z.Zt. 26 CD’s dokumentieren sein künstlerisches Schaffen, er ist der Solist der Ersteinspielung des Cellokonzerts von B. Blacher.
Ramón Jaffé begründete im Jahre 1995 das Kammermusikfest Hopfgarten/Tirol, dessen künstlerischer Leiter er weiterhin ist. Für diese Tätigkeit verlieh ihm das Bundesland Tirol den Tiroler Adlerorden, die höchste Auszeichnung für Nicht-Tiroler. Seit 2011 leitet er auch das Musikfestival Middelburg (NL).
Neben der konzertanten Tätigkeit widmet sich Jaffé mit großer Liebe dem Unterricht seiner Studenten an der Hochschule für Musik „C. M. v. Weber“ in Dresden. Foto: Cara Gutman

Monica Gutman

Die Pianistin Monica Gutman wurde in Bukarest, Rumänien geboren und trat bereits mit 10 Jahren in Konzerten und im Fernsehen ihres Heimatlandes auf.

In Deutschland studierte sie an der Musikhochschule Detmold. Ein Stipendium des British Council ermöglichte es ihr, in London ihre Studien unter anderem bei Louis Kentner, einem der bedeutendsten Liszt-Interpreten des 20. Jahrhunderts fortzusetzen.

Während ihres anschließenden Studiums in Hannover erhielt sie Anregungen durch Vladimir Krajnev aus der russischen Neuhaus-Schule sowie kammermusikalisch von Bruno Giuranna und György Sebök.

Monica Gutman trat in der Alten Oper Frankfurt im Rahmen der „Frankfurt Feste“ auf sowie im Münchner Gasteig, in der Londoner Queen Elisabeth Hall, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, wiederholt beim Kissinger Sommer und im Berliner Konzerthaus. Zu den Orchestern, mit denen sie als Solistin konzertiert hat, zählen die Academy of St. Martin in the Fields, Staatsorchester Wiesbaden, Rheinische Philharmonie, Bayrische Kammerphilharmonie, Kurpfälzisches Kammerorchester, Kammerphilharmonie Amadé, Frankfurter Orchestergesellschaft uva.

Konzertreisen führten sie in die USA und in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Spanien und Portugal sowie nach Kanada, Australien und Südafrika.

Ihre Zusammenarbeit mit deutschen Rundfunkanstalten ist durch zahlreiche Aufnahmen beim Sender Freies Berlin, beim SDR, WDR, Deutschlandfunk, beim MDR, HR und bei DS Kultur dokumentiert.

Auf CD hat sie Werke der Reger-Schülerin Johanna Senfter, im Verbund mit dem großen Flötisten J. Zoon das Concerto doppio für Klavier, Flöte & Orchester von Erwin Schulhoff, des Weiteren die „Rumänische Rhapsodie“ mit Musik von Franz Liszt, George Enescu und Dinu Lipatti (Claves) eingespielt, In 2009 erschien die CD „Hebräische Melodie“ für Violine & Klavier.
2011 erschien ihre CD mit Werken des Frankfurter Komponisten Bernhard Sekles (1872-1934), dem Kompositionslehrer von Paul Hindemith. Unter dem Namen „The Ocean Art House Concert“ liegen ihre CD-Aufnahmen beispielhafter Werke von Beethoven, Schubert, Liszt, Chopin, Mendelssohn und Debussy vor.

Im November 2019 brachte Monica Gutman die CD „Ironien“ mit Klavierwerken von Erwin Schulhoff beim renommierten Label WERGO heraus, welche von der Presse und der Fachwelt höchste Anerkennung erhält.

Als Solistin des konzertanten Fachs fühlt sich Monica Gutman im klassischen und romantischen, ebenso wie im modernen Repertoire heimisch. Auch stattet sie dem Jazz und Tango musikalische Besuche ab. Die Kammermusik bildet einen wichtigen Bestandteil ihrer Tätigkeit.
Zu den Höhepunkten ihrer Konzerttätigkeit in derletzten Jahre zählen die Aufführungen des Klavierkonzerts von Erwin Schulhoff mit dem Hessischen Staatsorchester in Wiesbaden, mit den Bremer Philharmonikern D. Jaffés EXODUS für Klavier, Violoncello & Orchester, sowie das Debut mit dem SERAMONICA Trio in der Elbphilharmonie in 2024.

Monica Gutman unterrichtet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Foto: Cara Gutman

Mihaela Goldfeld

Die Flötistin Mihaela Goldfeld wurde in Bukarest geboren. Mit sieben Jahren begann sie ihre musikalische Ausbildung am Musikgymnasium Dinu Lipatti in Bukarest. Später setzte Sie Ihhre Studium fort sie bei Prof. Angela Firkins an der Musikhochschule Lübeck. Dort schloss sie das Masterstudium ab und erwarb anschließend die Konzertreife mit höchstem Prädikat.
Meisterkurse bei Jean-Pierre Rampal, Pierre-Yves Artaud, Andrea Lieberknecht, Linde Brunmayr and Kersten McCall bereichern und prägen sie nachhaltig musikalisch und stilistisch.
Mihaela Goldfeld gewann erste Preise bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben, wie Jeunesses Musicales, dem Lions Wettbewerb, dem Possehl Wettbewerb in Lübeck und bei „Pacem in Terris“ in Bayreuth. Im Zuge ihrer solistischen Karriere trat sie mehrmals mit dem Rundfunkorchester Bukarest, mit dem Symphonieorchester Bacau, der Philharmonie Ramnicu Valcea, dem Lüneburger Bachorchester und den Lübecker Philharmonikern auf.
Nach Engagements als Soloflötistin bei den Gustav Mahler Jugendorchester, Hamburger Symphonikern, beim Philharmonischen Orchester Kiel und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen nimmt sie seit 2007 die Position der Soloflötistin bei den Bremer Philharmonikern wahr.
Sie spielt unter Dirigenten wie Ivan Fischer, Andrey Boreyko, Franz Welser-Möst, Markus Poschner, Mario Venzago, Anderew Litton und Marko Letonja, um nur einige zu nennen.
Mihaela Goldfeld ist gerngesehener Gast von renommierten Festivals, darunter das Internationale Brahmsfest Mürzzuschlag (Österreich), „Arte Amanti“ (Belgien), Musikfest Goslar (Deutschland), Semaine de la Radio Classique in St. Malo (Frankreich).
Ihre Liebe gilt vor allem auch der Kammermusik, bei der ihre schöne, warme und strahlende Tongebung in besonderer Weise zum Tragen kommt. Foto: Dan Hannen

Denis Goldfeld

Ist ein international renommierter Künstler von beeindruckender Lyrik, angeborener Musikalität und atemberaubender Virtuosität. Er gehört heute zu den herausragenden Musikern seiner Generation. Von der Fachpresse gelobt für unverwechselbaren Ton, tiefempfundene, vielfältige, reife Interpretationen und exzeptionelle geigerische Fähigkeiten, zeichnen sich seine Konzertauftritte durch künstlerische Eigenständigkeit und Individualität aus.
Als Sohn einer Musikerfamilie in Ufa (ehem. UdSSR) geboren, gewann er mit 11 Jahren den Nationalen Russischen Violinwettbewerb. 1990 lud ihn Zakhar Bron nach Lübeck ein, um dort sein Meisterschüler zu werden. Während seiner Studienzeit gewann Denis Goldfeld internationale Wettbewerbe wie den Wieniawski- und Oistrakh- Violinwettbewerb und errang zahlreiche Preise, darunter den Verbier Festival Academy Preis, überreicht von Isaac Stern. Hierdurch gelangte er zu internationalem Ansehen. Er spielt mit renommierten Musikern wie Pavel Gililov, Henri Sigfridsson, Nicolas Altstaedt, Sergei Nakariakov, Lera Auerbach, Eldar Nebolsin, Cedric Tiberghien, Vassili Lobanov, Sofja Gülbadamova, Alexander Rudin, David Geringas und gibt Soloabende in Europa, den USA (Carnegie Weill Recital Hall), Asien, Russland und Israel. Denis Goldfeld ist Gast bedeutender Festivals, wie Schleswig-Holstein, Colmar, Biarritz, Korsholm, Musiikkia Rouvessi, Musiksommer Tours, Rheingau, Dias da Musica em Belem in Lissabon, Shandellee Music Festival in USA, Oberstdorfer Musiksommer sowie Adam Chamber Music in New Zealand.
Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Moskauer Philharmonischen Orchester, dem St.Petersburger Akademischen Sinfonieorchester, dem Philharmonischen Orchester Helsinki, der NDR Radiophilharmonie, dem MDR Sinfonieorchester, dem Ural Philharmonic Orchestra, den Hamburger Symphonikern, dem Estonian National Orchestra, dem Singapur Symphony Orchestra, dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine, dem National Taiwan Symphony Orchestra, dem Münchner Kammerorchester, den Moskauer Solisten, dem Radio-Symphonieorchester Wien im Musikverein Wien, dem Kroatischen Rundfunk-Symphonieorchester, sowie den Philharmonischen Orchestern von Freiburg, Lübeck, Rostock, Würzburg, Wuppertal, Tampere, Besançon, Nancy und Sarajevo unter der Leitung von Dirigenten wie Andrei Boreyko, Yuri Bashmet, Eivind Gullberg Jensen, Günther Herbig, Vassili Sinaiski, Alexander Dmitriev, Dmitry Lyss, Okko Kamu, Christoph Poppen, Lawrence Renes, Sir Donald Runnicles, Lan Shui, Uroš Lajovic, Arnold Katz, Bruno Weil, Aleksandar Marković, Howard Griffiths, Enrico Calesso um nur einige zu nennen.
Zahlreiche CD-Einspielungen u.a. für Sony Classical, MCA Classic, Hänssler Classic und Zig-Zag Territoire liegen vor. Foto: Dan Hannen

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