„Das Haus in der Ferne“

  1. September 2026, 18 Uhr, Hohenkampsweg 6, Gemeindehaus Oberneuland

Eine Ausstellung und Vortrag über Heimat, Hoffnung und das Leben in unserer Stadt. Was wissen wir eigentlich über die Menschen, die in derselben Stadt leben und doch eine ganz andere Wirklichkeit erfahren?
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen ein großformatiges Triptychon mit Fotografien von Julian Elbers sowie eine Hörstation mit poetischen Texten von Donka Dimova.
Die Ausstellung und der Vortrag richten den Blick auf Lebensrealitäten im Bremer Westen – auf Menschen, die aus Bulgarien nach Bremen gekommen sind, auf ihre Hoffnungen, Herausforderungen und Zukunftsträume. Das Haus wird dabei zum Sinnbild: für Schutz und Geborgenheit, für den Wunsch nach Zugehörigkeit und für die Hoffnung auf ein Leben in Würde. Zur Vernissage spricht Donka Dimova, Politikwissenschaftlerin und Autorin. Als langjährige Bildungs- und Sozialberaterin in Gröpelingen kennt sie die Lebensgeschichten vieler Familien aus nächster Nähe.
Die Fotografien stammen von Julian Elbers, Fotograf und Filmemacher aus Bremen. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den Wechselwirkungen von Stadt, Architektur und sozialem Wandel. Seine Bilder erzählen nicht von spektakulären Ereignissen, sondern vom Alltäglichen, das wir oft übersehen.
Im Anschluss an den Vortrag folgen poetische Lesungen und eine offene Gesprächsrunde. Die Ausstellung versteht sich nicht als fertige Antwort, sondern als Einladung zum Dialog: über Migration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Frage, wie wir einander in einer vielfältigen Stadt begegnen.
Der Eintritt ist frei. Spenden für „Spiele mit Sprache e.V.“ sind willkommen.