Der schönste Platz liegt oft draußen
Fünf Schritte auf dem Weg zur gut geplanten Terrasse
Eine Terrasse entsteht selten nebenbei – sie wird geplant. Wer dabei von Anfang an die richtigen Fragen stellt, spart sich später teure Korrekturen und schafft einen Außenbereich, der wirklich zum eigenen Leben passt. Fünf Schritte führen ans Ziel.
Schritt 1: Fläche und Nutzung klären
Bevor es in den Baustoff-Fachhandel geht, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die vorhandene Fläche: Wie groß ist der Garten, und
wie viel Platz davon soll die Terrasse einnehmen?
Wohin scheint die Sonne, wo gibt es natürlichen Schatten? Braucht es auch Mauern und Wege? Und, das ist besonders wichtig, wie soll die Terrasse genutzt werden? Als ruhiger Rückzugsort, als Familientreffpunkt oder als Ort zum Empfangen von Gästen? Die Antworten bestimmen beispielsweise die Größe, das Material und die Ausstattung.
Schritt 2: Den richtigen Stil finden
Ob ruhig und minimalistisch, rustikal und naturverbunden oder eher spielerisch und bunt – der persönliche Stil sollte sich im Außenbereich genauso wiederfinden wie im Wohnzimmer. Hilfreich ist es, sich Bilder anderer Terrassen anzusehen und so ein Gefühl dafür zu entwickeln, welche Materialien und Farben sowohl zusammenpassen als auch einem selbst gefallen. Produktseiten wie www.mahora.de zeigen Beispiele dafür, wie sich unterschiedliche Formate und Oberflächen im Außenraum einsetzen lassen.
Schritt 3: Materialien sorgfältig wählen
Beton, Naturstein, Holz – die Auswahl für Terrassenbeläge ist groß. Entscheidend sind neben der Optik auch Langlebigkeit, Pflegeaufwand und Nachhaltigkeit. Wer zum Beispiel den warmen Charakter von Holz liebt, aber auf Pflege und Splitter verzichten möchte, findet in modernen Dielensteinen mit Holzstruktur eine langlebige und pflegeleichte Alternative, die täuschend echt aussieht und eine ähnliche Anmutung vermittelt wie der Parkettboden im Wohnzimmer.
Schritt 4: Sitzmöglichkeiten einplanen
Eine Terrasse lebt von ihren Aufenthaltsqualitäten. Fest integrierte Sitzquader oder Balkensitzelemente sind eine mögliche Alternative zu klassischen Gartenmöbeln – sie wirken aufgeräumter, sind wetterfest und lassen sich flexibel anordnen: locker verteilt, in einer Reihe oder zu einer kleinen Sitzgruppe zusammengestellt. Wichtig ist dabei, Terrassenbelag, Stufen, Palisaden und eventuelle Sitzelemente als Gesamtbild zu denken.
Schritt 5: Planung in die Umsetzung bringen
Nach den ersten vier Schritten geht es mit vielen Antworten und Ideen zum Fachhandel. Spätestens dann zeigt sich, ob Maße, Materialwahl und Nutzung zusammenpassen. Je genauer die Planung, umso mehr wird die Terrasse viele Jahre zum Verweilen, Genießen und Feiern einladen.
Foto: DJD/braun-steine/Armin Buhl
